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	<description>Konzeption und User Experience Design</description>
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		<title>Mental Models</title>
		<link>http://www.freimark.de/2010/05/mental-models/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 07:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Research]]></category>
		<category><![CDATA[User Experience]]></category>
		<category><![CDATA[iak10]]></category>
		<category><![CDATA[mental]]></category>
		<category><![CDATA[odels]]></category>
		<category><![CDATA[ux]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch auf der IA-Konferenz 2010 habe ich wieder einen Vortrag gehalten. In &#187;Mental Models&#171; zeige ich, wie man Nutzerinterviews organisiert, durchf&#252;hrt und auswertet. Die Folien, das Diagramm und zwei Interview-Transkripte stelle ich hier zum Download zur Verf&#252;gung.



In diesem Vortrag erl&#228;utere ich was Mental Models sind, 7 Gr&#252;nde warum man sie im qualitativen Research einsetzen sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="abstract">Auch auf der IA-Konferenz 2010 habe ich wieder einen Vortrag gehalten. In &raquo;Mental Models&laquo; zeige ich, wie man Nutzerinterviews organisiert, durchf&uuml;hrt und auswertet. Die Folien, das Diagramm und zwei Interview-Transkripte stelle ich hier zum Download zur Verf&uuml;gung.</p>

<span id="more-182"></span>

<p>In diesem Vortrag erl&auml;utere ich was Mental Models sind, 7 Gr&uuml;nde warum man sie im qualitativen Research einsetzen sollte &ndash; und ich zeige wie Nutzerinterviews vorbereitet, durchgef&uuml;hrt und als Diagramm ausgewertet werden.</p>

<p><img src="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/mm.gif" alt="Mental Model-Diagramm von Individualreisenden" title="Mental Model-Diagramm von Individualreisenden" width="550" height="48" class="aligncenter size-full wp-image-190" /></p>

<p>Ein Mental-Model-Diagramm zeigt alle Schritte, mit denen Menschen ein Ziel erreichen oder eine Aufgabe erledigen. Es zeigt dabei sowohl das gro&szlig;e Ganze, als auch kleine Details. Durch die Methode erlangen wir Empathie f&uuml;r die Bed&uuml;rfnisse unserer Kunden und sehen die Welt durch ihre Augen. An die Wand geh&auml;ngt, regt das Diagramm zu Diskussionen und Ideen an. In Gespr&auml;chen mit Stakeholdern f&auml;llt es leichter, mit Erfahrungen der Nutzer zu argumentieren. Ein Mental Model kann zudem die Grundlage f&uuml;r Personas sein, es kann f&uuml;r eine <em>Gap Analysis</em> verwendet werden, und man kann damit Ber&uuml;hrungspunkte in CRM-Projekten identifizieren. Au&szlig;erdem haben die Ergebnisse sehr lange Bestand, unter Umst&auml;nden sogar Jahrzehnte.</p>

<h3>Downloads</h3>
<ul style=margin-top:0;padding-top:0">
<li><a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/iak10_freimark_mentalmodels.pdf'>Folien des Vortrags (PDF)</a></li>
<li><a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/iak10_freimark_mentalmodels_mitNotizen.pdf'>Folien des Vortrags, mit Notizen (PDF)</a></li>
<li><a href="http://www.uxcafe.de/2011/01/mental-models/">Mitschnitt des Vortrags von der IA-Konferenz</a></li>
<li><a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/mental_models.zip'>Diagramm und 2 Interview-Transkripte (Zip)</a> [Einverst&auml;ndnis zur Ver&ouml;ffentlichung liegt von den Gespr&auml;chspartnern vor]</a></li>
</ul>


<h3>Links</h3>
<ul style=margin-top:0;padding-top:0">
<li><a href="http://www.rosenfeldmedia.com/books/mental-models/">Das Buch von Indi Young</a></li>
<li><a href="http://youtube.com/watch?v=M4AsxNg9nNU">Pr&auml;sentation von Indi Young bei den Google TechTalks</a></li>
<li><a href="http://alistapart.com/articles/lookatitanotherway">Artikel von Indi Young bei A List Apart</a></li>
</ul>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Twitter</title>
		<link>http://www.freimark.de/2009/06/twitter/</link>
		<comments>http://www.freimark.de/2009/06/twitter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 15:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationskanal]]></category>
		<category><![CDATA[context]]></category>
		<category><![CDATA[one-to-many]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Microblogging-Dienst Twitter hat den Mainstream erreicht. Nach den Early Adopters versuchen zunehmend auch Unternehmen, den Dienst f&#252;r sich zu nutzen: Manche wiederholen Fehler der Vergangenheit &#8211; andere machen vieles richtig.





The one thing you can say for certain about Twitter is that it makes a terrible first impression. You hear about this new service that [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="abstract">Der Microblogging-Dienst Twitter hat den Mainstream erreicht. Nach den Early Adopters versuchen zunehmend auch Unternehmen, den Dienst f&uuml;r sich zu nutzen: Manche wiederholen Fehler der Vergangenheit &ndash; andere machen vieles richtig.</p>

<span id="more-143"></span>


<blockquote><div>
The one thing you can say for certain about Twitter is that it makes a terrible first impression. You hear about this new service that lets you send 140-character updates to your <em>followers</em>, and you think, Why does the world need this, exactly? It&#8217;s not as if we were all sitting around four years ago scratching our heads and saying, &raquo;If only there were a technology that would allow me to send a message to my 50 friends, alerting them in real time about my choice of breakfast cereal.&laquo;
</div></blockquote>

<p>So beginnt die <a href="http://www.time.com/time/business/article/0,8599,1902604,00.html">Titelstory des TIME-Magzine</a> von dieser Woche <sup id="top1"><a href="#foot1">1</a></sup> &ndash; und wenn ich Freunden von Twitter erz&auml;hle, ernte ich oft ungl&auml;ubige Blicke: &raquo;Warum sollte mich interessieren, wenn bei jemandem ein Sack Reis umf&auml;llt? Warum sollte ich schreiben, dass mir ein Sack Reis umgefallen ist?&laquo; Der zitierte TIME-Artikel und ein etwas <a href="http://www.nytimes.com/2008/09/07/magazine/07awareness-t.html?_r=2&amp;pagewanted=all">&auml;lterer Artikel der New York Times</a> fassen es treffend zusammen: Ambient Awareness.</p>

<h3>Ambient Awareness</h3>
<p class="first">Ich folge Freunden und Kollegen auf Twitter: Ich bekomme mit wenn sie sich verlieben, &Uuml;berstunden machen, Bauchschmerzen haben, sich &uuml;ber das schmutzige Geschirr in der B&uuml;rok&uuml;che &auml;rgern, sich auf das Wochenende freuen oder wenn der Fiat 500 den Geist aufgibt. Es ist nicht irgendein Sack Reis der umf&auml;llt, es ist <em>Dein</em> Sack Reis. Die kleinen Dinge die man auch voneinander mitbek&auml;me, w&uuml;rde man sich im B&uuml;ro gegen&uuml;ber sitzen &ndash; nur das Twitter &uuml;ber die Distanz funktioniert.</p>

<p>Alle paar Stunden rufe ich die Website von Twitter auf und &uuml;berfliege die Statusnachrichten (Tweets). Ein einzelner Tweet aus 140 Zeichen erz&auml;hlt nicht viel, aber &uuml;ber die Zeit entsteht ein Roman. Und oft ergeben sich kleine Gespr&auml;che:</p>

<p align="center">
<img src="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/twitter_unterhaltung.gif" alt="Unterhaltung auf Twitter" width="523" height="205" class="aligncenter size-full wp-image-144" />
</p>

<p>H&auml;ufig liest man einen Tweet und beim n&auml;chsten pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch oder in einem Telefonat nimmt man die Unterhaltung bei dem Punkt wieder auf, bei dem sie in Twitter aufgeh&ouml;rt hat.</p>

<h3>Informationsaustausch</h3>
<p class="first">Twitter wird auf verschiedene Weisen genutzt &ndash; so wie ein Blog ein pers&ouml;nliches Tagebuch sein kann, w&auml;hrend ein anderes Blog einen fachlichen Bezug hat. Manche verwenden Twitter auch, um Links zu posten: Artikel die sie selbst lesenswert finden oder von denen sie denken, dass sie f&uuml;r ihre Follower interessant sein k&ouml;nnten. Ich folge einigen Kollegen die h&auml;ufig solche Links posten, und manches Mal waren gute Sachen dabei: Studien, ein Artikel zu genau der Sache &uuml;ber die ich schon seit Tagen gr&uuml;ble, Kunst im Netz.</p>

<p>Twitter eignet sich auch, um eine Frage in den Raum zu werfen: 5 Minuten sp&auml;ter hat man 3 Antworten an der Hand. Ist ein halb eingerissener Geldschein noch was wert? Welches sind die beliebtesten Handys mit Flash-Unterst&uuml;tzung?</p>

<p align="center">
<img src="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/twitter_fragen.gif" alt="Fragen und Antworten auf Twitter" width="523" height="231" class="aligncenter size-full wp-image-145" />
</p>

<p>Auf Konferenzen l&auml;uft inzwischen ein Teil der Unterhaltung &uuml;ber Twitter ab. Die Teilnehmer einigen sich auf ein K&uuml;rzel (Hashtag), so dass Tweets zu dem Thema leicht als solche zu erkennen &ndash; und per Suchfunktion aufzufinden &ndash; sind: Wo die interessantesten Vortr&auml;ge laufen, wo etwas liegen geblieben ist, wo noch Unterst&uuml;tzung gebraucht wird, wo man sich abends trifft.</p>

<h3>Ausdrucksform</h3>
<p class="first">Die 140 Zeichen zwingen dazu, sich kurz zu fassen: Manche Tweets machen in ihrer K&uuml;rze den japanischen Haikus Konkurrenz, und selbst in 3 Worten und einem Hashtag l&auml;sst sich noch ein Gag transportieren:</p>

<p align="center">
<img src="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/twitter_3wordsaftersex.gif" alt="3 words after sex" width="523" height="138" class="aligncenter size-full wp-image-146" />
</p>

<h3>Twitter und Unternehmen</h3>
<p class="first">Unternehmen k&ouml;nnen Web-2.0-Mechanismen auf zwei Arten nutzen: zur Recherche und zum Mitmachen. Um zu erfahren was die &raquo;Bloggosphere&laquo; oder &raquo;Twittersphere&laquo; denkt, gen&uuml;gt eine Suche nach einem Marken- oder Produktnamen. Diese Guerilla-Marktforschung ist nat&uuml;rlich nicht repr&auml;sentativ, aber sie gibt einen ersten Eindruck, zeigt Trends auf und liefert vor allem <em>schnelle</em> Meinungsbilder zu aktuellen Entwicklungen.</p>

<p>Wie k&ouml;nnen Unternehmen nicht nur lesen, sondern auch mitmachen? Indem sie in den Dialog mit ihren Kunden eintreten. Lufthansa ist seit kurzem bei Twitter &ndash; hier die Eintr&auml;ge von drei Tagen:</p>

<p align="center">
<img src="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/twitter_lufthansa.gif" alt="Tweets der Lufthansa vom 3. bis 5. Juni 2009" width="525" height="559" class="aligncenter size-full wp-image-147" />
</p>

<p>&raquo;Nicht suchen, buchen. Top-Aktion nur bis Di. Ab 99 &euro; hinfliegen. USA ab 349 &euro;.&laquo; &ndash; mit einem Wort: Werbung. Die Lufthansa wird damit viele Follower bekommen, aber ich wage die Voraussage, dass der Anteil der Schn&auml;ppchenj&auml;ger in der Gefolgschaft gro&szlig; sein wird. Eine langfristige Kundenbindung l&auml;sst sich so nicht etablieren.</p>

<p>Schlimmer noch: Lufthansa ignoriert die Besonderheiten des Kommunikationskanals. Twitter eignet sich hervorragend, um mit anderen ins Gespr&auml;ch zu kommen. Ein Monolog statt eines Dialogs k&ouml;nnte dem Image bei den Twitter-Nutzern wom&ouml;glich eher schaden als nutzen.</p>

<h3>Das Medium verstehen</h3>
<p class="first">Dass es anders geht, zeigt die Fluglinie JetBlue:</p>

<p align="center">

<img src="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/twitter_jetblue.gif" alt="Tweets von JetBlue vom 4. bis 6. Juni 2009" width="525" height="934" class="aligncenter size-full wp-image-148" /></p>

<p>&raquo;Please call us for your options; there&#8217;s an earlier flight. Weather in the NE may cause delays or cancellations. @chrisnooney your knees are important to us; we&#8217;ve got no plans on cutting legroom.&laquo; JetBlue tritt mit Flugg&auml;sten und Interessenten in einen Dialog ein. Dies wird bereits in den Kurzbeschreibungen der beiden Fluglinien deutlich:</p>

<p align="center">
<img src="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/twitter_bio.gif" alt="Twitter-Kurzbeschreibungen von Lufthansa und JetBlue" width="400" height="120" class="aligncenter size-full wp-image-149" />
</p>

<p>W&auml;hrend die Lufthansa unnahbar klingt (&raquo;Der offizielle Lufthansa Deutschland Twitter-Kanal&laquo;), klingt JetBlue einladend: &raquo;Have a question? Follow us and let us help!&laquo; Ab und zu flie&szlig;en auch kleine Tipps ein und geben der Unterhaltung in bester <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cluetrain">Cluetrain-Manier</a> einen privaten Ton:</p>

<blockquote><div>
<p>@rashidanyc Hope you got a chance to snag one of the Moroso lounge seats by gate 15 at T5. I love watching the planes there ^MJ</p>
<p>@JustinRZB showing up early at the airport means you can relax before your flight, showing up late means you can relax until the next one :/</p>
</div></blockquote>

<p>Wenn sich Unternehmen in Medien engagieren, sollten sie sich sehr genau ansehen, wie das Medium funktioniert. Als 1996 die ersten Websites aufkamen, wurden einfach nur die Texte und Bilder der vorhandenen Fyler online gestellt. 2007 galt bei Second Life das olympische Motto &raquo;Dabei sein ist alles&laquo;, und ein Jahr sp&auml;ter verschwanden die sinnlosen Company Islands wieder so schnell wie sie aufgetaucht waren. Das bisherige Kommunikationsmodell <em>one-to-many</em> funktioniert nicht mehr &ndash; markets are conversations.</p>

<p><em>Mein Twitter-Handle ist <a href="http://twitter.com/freimark">freimark</a> &ndash; alles rund um Konzeption, UX und den Job. Mit einem zweiten (privaten) Account halte ich Freunde und Familie auf dem Laufenden.</em></p>

<hr />

<ol>
<li><a name="foot1">Das</a></sup> <a href="http://www.time.com/time/covers/0,16641,1101090615,00.html">Cover</a> ist auch bemerkenswert. <a href="#top1">&#8617;</a></li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Viele Wege führen nach Rom</title>
		<link>http://www.freimark.de/2009/05/viele-wege-fuhren-nach-rom/</link>
		<comments>http://www.freimark.de/2009/05/viele-wege-fuhren-nach-rom/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 09:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Konzeption]]></category>
		<category><![CDATA[deliverables]]></category>
		<category><![CDATA[iak09]]></category>
		<category><![CDATA[iakonferenz2009]]></category>
		<category><![CDATA[methoden]]></category>
		<category><![CDATA[vortraege]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der diesj&#228;hrigen IA-Konferenz und dem UXcamp habe ich einen Vortrag zum Thema &#187;Methoden in der Website-Konzeption&#171; gehalten. Die Folien und Deliverables biete ich hier zum Download an.



Kernaussage meiner Pr&#228;sentation ist: Es gibt jede Menge Methoden, und es gibt nicht den einen Weg, um ein Problem zu l&#246;sen. Es h&#228;ngt davon ab, an wen ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="abstract">Auf der diesj&auml;hrigen IA-Konferenz und dem UXcamp habe ich einen Vortrag zum Thema &raquo;Methoden in der Website-Konzeption&laquo; gehalten. Die Folien und Deliverables biete ich hier zum Download an.</p>

<span id="more-123"></span>

<p>Kernaussage meiner Pr&auml;sentation ist: Es gibt jede Menge Methoden, und es gibt nicht den einen Weg, um ein Problem zu l&ouml;sen. Es h&auml;ngt davon ab, an wen ich mich richte und welchen Zweck ich erreichen m&ouml;chte. Daher m&uuml;ssen Umfang und Inhalt von Konzeptionsdokumenten an die Adressaten und den Zweck angepasst werden.</p>

<p>Mit einigen Beispielen habe ich veranschaulicht, wie Methoden das Verstehen, Kommunizieren, die Produktionsvorbereitung und -begleitung, sowie das Dokumentieren unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen. Die Pr&auml;sentation stelle ich hier zum Download zur Verf&uuml;gung; einmal <a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/methoden-freimark-090515.pdf'>nur die Folien</a> und die <a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/methoden-freimark-090515n.pdf'>Folien mit Notizen</a>. Die Links in den PDF-Dateien sind anklickbar. Zus&auml;tzlich gibt es einige der <a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/methoden-deliverables.zip'>Deliverables</a> zum Download.</p>

<p>Ich m&ouml;chte mich ganz herzlich bei <a href="https://www.xing.com/profile/Anna_Buss2">Anna Bu&szlig;</a> und <a href="https://www.xing.com/profile/Stephen_Koever">Stephen Köver</a> bedanken: Da mich meine Stimme wegen einer Kehlkopfentz&uuml;ndung verlie&szlig; haben sie spontant angeboten, meinen Vortrag auf der IA-Konferenz (Anna) bzw. dem UXcamp (Stephen) auf Basis meiner Notizen zu halten. Vielen Dank! Mein Dank gilt auch Indi Young, Joshua Porter, Nick Iozzo und Nathan Curtis f&uuml;r die freundliche Genehmigung, ihre Deliverables zeigen zu d&uuml;rfen. Thanks!</p>

<h3>Downloads</h3>
<ul style=margin-top:0;padding-top:0">
<li><a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/methoden-freimark-090515.pdf'>Folien des Vortrags (PDF)</a></li>
<li><a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/methoden-freimark-090515n.pdf'>Folien des Vortrags, mit Notizen (PDF)</a></li>
<li><a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/methoden-deliverables.zip'>Deliverables (Zip)</a></li>
</ul>


<h3>Links</h3>
<ul style=margin-top:0;padding-top:0">
<li><a href="http://www.rosenfeldmedia.com/books/mental-models/content/cases/">&raquo;Buying a House&laquo;-Mental-Model als PDF</a></li>
<li><a href="http://bokardo.com/archives/designing-for-the-social-web-the-book/">Mehr zum Usage Lifecycle von Joshua Porter</a></li>
<li>Die Comics in der User Journey habe ich nicht selbst gezeichnet; dazu habe ich ein <a href="http://www.boxesandarrows.com/view/comics-not-just-for">Visio-</a> und ein <a href="http://www.graffletopia.com/stencils/128">OmniGraffle-Stencil</a> verwendet</li>
<li><a href="http://oad.humansize.com">Informationen zu OAD gibt es bei Nick Iozzo</a></li>
<li><a href="http://unify.eightshapes.com/concepts/reduce-reuse-recycle/">Das Unify-Poster von Nathan Curtis gibt es im Unify-Blog als PDF</a></li>
</ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Digital Editions</title>
		<link>http://www.freimark.de/2009/05/digital-editions/</link>
		<comments>http://www.freimark.de/2009/05/digital-editions/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 16:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[User Experience]]></category>
		<category><![CDATA[ebook]]></category>
		<category><![CDATA[ux]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Dezember 2007 habe ich auf der Website des Peachpit-Verlags ein E-Book gekauft &#8211; eine verschl&#252;sselte PDF-Datei mit Adobes &#187;Digital Editions&#171;-System. Damals konnte ich die Datei nur nach einigen Verrenkungen &#246;ffnen; anderthalb Jahre sp&#228;ter m&#246;chte ich auf einem neuen Rechner gerne mal wieder reinlesen &#8211; entscheiden Sie selbst, an welchem Punkt der Durchschnittsnutzer aufgibt&#8230;



Diese Anleitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="abstract">Im Dezember 2007 habe ich auf der Website des Peachpit-Verlags ein E-Book gekauft &ndash; eine verschl&uuml;sselte PDF-Datei mit Adobes &raquo;Digital Editions&laquo;-System. Damals konnte ich die Datei nur nach einigen Verrenkungen &ouml;ffnen; anderthalb Jahre sp&auml;ter m&ouml;chte ich auf einem neuen Rechner gerne mal wieder reinlesen &ndash; entscheiden Sie selbst, an welchem Punkt der Durchschnittsnutzer aufgibt&#8230;</p>

<span id="more-48"></span>

<p>Diese Anleitung erkl&auml;rt in 15 einfachen Schritten, wie Sie eine DRM-gesch&uuml;tzte PDF-Datei auf einem anderen Rechner &ouml;ffnen als dem, auf dem Sie die Datei gekauft haben.</p>

<h3>Schritt 1</h3>
<p class="first">Die PDF-Datei mit dem &raquo;Digital Editions&laquo;-E-Book habe ich seinerzeit aufgehoben. Ein Doppelklick auf die Datei im Finder &ouml;ffnet Adobe Reader mit folgendem Fehlerdialog:

<blockquote><div>
<p>F&uuml;r dieses Dokument sind die Funktionen der von Adobe Digital Editions unterst&uuml;tzten Digitalen Rechteverwaltung (DRM) erforderlich. Diese Software ist kostenlos und kann &uuml;ber eine Breitbandverbindung in nur wenigen Minuten heruntergeladen werden. M&ouml;chten Sie Adobe Digital Editions jetzt herunterladen?</p>

<p>[Nein]&nbsp;[Ja]</p>
</div></blockquote>



<p>Eine Bemerkung am Rande: Button-Labels sollten nach M&ouml;glichkeit Verben enthalten statt nur Auswahlm&ouml;glichkeiten wie &raquo;Ja/Nein&laquo; oder &raquo;OK/Cancel&laquo;. Verben in den Labels erm&ouml;glichen es den Nutzern, eine Aktion und ihre Auswirkungen auf einen Blick zu erfassen.</p>

<h3>Schritt 2</h3>
<p class="first">Ich lese mir die Fehlermeldung durch und klicke auf &raquo;Ja&laquo;. Anschlie&szlig;end werde ich auf die <a href="http://www.adobe.com/de/products/digitaleditions/?source=acrofile">Website der Digital-Editions-Software</a> weitergeleitet, die aktuell in Version 1.7.1 angeboten wird. Dort l&auml;dt ein gro&szlig;er &raquo;Starten&laquo;-Button zum Klicken ein:</p>

<blockquote><div>
<p>Adobe Digital Editions Installateur</p>
<p>[Starten]</p>
</div></blockquote>


<p>Nach dem Klick auf &raquo;Starten&laquo; und einer Sicherheitsabfrage des Flash-Players wird der Installer heruntergeladen. Anschlie&szlig;end wird Digital Editions automatisch gestartet:</p>

<p><img src="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/2009/05/digital-editions4.gif" alt="" width="550" height="356" class="alignnone size-full wp-image-52" /></p>

<p>Die First-Run-Experience l&auml;sst Raum f&uuml;r Verbesserungen: Kein Hinweis was der Leser als n&auml;chstes machen soll oder kann, kein Hinweis auf einen Shop, keine Hilfestellung f&uuml;r Besitzer von alten E-Book-Dateien, kein Hinweis darauf, wie Dateien zur Bibliothek hinzugef&uuml;gt werden k&ouml;nnen.</p>

<h3>Schritt 3</h3>
<p class="first">Nach einer kurzen Suche auf dem Interface finde ich heraus, dass sich unter dem kleinen Dreieck neben dem Wort &raquo;Bibliothek&laquo; ein Men&uuml; verbirgt, &uuml;ber das ich gesch&uuml;tzte PDF-Dateien zur selbigen hinzuf&uuml;gen kann. Nach der Auswahl des E-Books im <em>Datei &ouml;ffnen</em>-Dialog erscheint in Digital Editions eine Fehlermeldung:</p>

<blockquote><div>
Dieses Dokument kann auf diesem Computer nicht ge&ouml;ffnet werden. Laden Sie von der Website, von der es stammt, ein anderes Exemplar herunter.
</div></blockquote>

<p>Moment mal&#8230; Warum soll ich von der Website ein anderes Exemplar herunterladen? Ist nicht jede PDF-Datei gleich? Na gut, das muss wohl so sein.</p>

<h3>Schritt 4</h3>
<p class="first">Ich erinnere mich, dass ich das Buch bei Peachpit gekauft habe und logge mich in den Kundenbereich ein. Dort finde ich auch das von mir gekaufte E-Book:</p>

<p><img src="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/2009/04/digital-editions7.gif" alt="" width="550" height="210" class="aligncenter size-full wp-image-55  border" /></p>

<p>Ich sehe keine M&ouml;glichkeit, das E-Book erneut herunterzuladen, wie mir die Adobe-Software gehei&szlig;en. Und sowohl der Link mit dem Buchtitel &raquo;Communicating Design&laquo; als auch der &raquo;Support&laquo;-Link f&uuml;hren auf die Produktseite.</p>

<h3>Schritt 5</h3>
<p class="first">Auf der Produktseite habe ich die M&ouml;glichkeit, das Buch neu zu kaufen &ndash; und es gibt ein paar Hilfestellungen zum Thema DRM:</p>

<blockquote><div>
<p>Before downloading this DRM-encrypted Adobe<sup>TM</sup> Reader<sup>TM</sup> file, be sure to:</p>
<ul>
<li>Install Adobe<sup>TM</sup> Reader<sup>TM</sup> 6.x, 7.x, or the free Adobe<sup>TM</sup> Digital Editions software on your machine. Adobe Reader and Adobe Digital Editions software only works for Macintosh and Windows. The Linux and Unix versions of Adobe Reader do not have the plug-ins required to decyrpt the eBook. Mac&nbsp;OS&nbsp;X Leopard users, be sure to install the beta version of Digital Editions 1.5 on your machine.</li>
<li>Activate the DRM through the Adobe Reader software or at Adobe&#8217;s DRM Activator site.</li>
<li>Follow the procedures as specified by Adobe.</li>
<li>Visit our eBook FAQ page for more information.</li>
</ul>
</div></blockquote>


<p>Digital Editions habe ich bereits installiert, also scheidet die erste Option aus. Vielleicht hilft mir der &raquo;Adobe DRM Activator&laquo; weiter? Weswegen kann das nicht das Digital-Editions-Programm f&uuml;r mich &uuml;bernehmen?</p>

<h3>Schritt 6</h3>
<p class="first">Ich folge also dem <a href="https://aractivate.adobe.com/eden/EdenUI.asp">Link zum DRM-Activator</a>, der folgende Website &ouml;ffnet:</p>

<blockquote><div>
<p>Melden Sie sich an mit Adobe-ID</p>
<p>Zum Anzeigen gesch&uuml;tzter PDF-Dateien, z. B. digitale Ausgaben, m&uuml;ssen Sie zun&auml;chst Adobe<sup>(R)</sup> Reader<sup>(R)</sup> oder Acrobat<sup>(R)</sup> aktivieren. Die Aktivierung ist ein einmaliger Vorgang, nach dem Sie digitale Ausgaben auf mehreren Computern oder mobilen Ger&auml;ten anzeigen k&ouml;nnen.</p>

<p>F&uuml;r die Aktivierung m&uuml;ssen Sie sich mit Ihrer Adobe-ID anmelden, die Sie beim Kauf im Adobe Store oder bei Inanspruchnahme von Adobe Online-Diensten erhalten haben.</p>
</div></blockquote>

<p>Adobe-ID? Habe ich soetwas?</p>

<h3>Schritt 7</h3>
<p class="first">Ich versuche es mal mit meiner Macromedia-ID die ich mir vor Jahren zugelegt habe, als Macromedia noch ein eigenst&auml;ndiges Unternehmen war. Man scheint sich an mich zu erinnern, sogar mein damals registrierter iMac taucht hier auf:</p>

<p><img src="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/2009/05/digital-editions10b.gif" alt="" width="550" height="199" class="aligncenter size-full wp-image-81 border" /></p>

<h3>Schritt 8</h3>
<p class="first">Ich klicke auf &raquo;Aktivieren&laquo;, um mein MacBook Pro anzumelden. Der Gedankengang: Der DRM-Aktivator teilt Digital Editions mit, dass Stefan Freimark den Computer aktivieren m&ouml;chte, auf dem Digital Editions installiert ist. Daraufhin w&uuml;rde Digital Editions pr&uuml;fen ob die DRM-gesch&uuml;tzte PDF-Datei von Stefan Freimark gekauft wurde, und sie mir dann anzeigen. Die folgende Seite erscheint:</p>

<blockquote><div>
<p>Bitte warten. Die Aktivierung von Adobe Reader bzw. Acrobat auf Computer wird jetzt gestartet.</p>
<p>[...]</p>
<p>Wird die Aktivierung nicht innerhalb von zwei Minuten gestartet,Klicken Sie hier.</p>
</div></blockquote>


<h3>Schritt 9</h3>
<p class="first">Eine Datei <em>SN15832233.edn</em> landet in meinem Download-Ordner. Mit der Webseite passiert nichts weiter und auch Digital Editions kommt nicht in den Vordergrund. Die Dateiendung ist keinem Programm zugeordnet; man kann sie nicht doppelklicken. Ich versuche die Datei in Adobe Reader 9 zu &ouml;ffnen und sehe die folgende Fehlermeldung:</p>

<blockquote><div>
<p>&raquo;Adobe Reader konnte &quot;SN15832233.edn&quot; nicht &ouml;ffnen, da der Dateityp nicht unterst&uuml;tzt wird oder die Datei besch&auml;digt ist (z.B. wenn sie als E-Mail-Anhang geschickt und nicht korrekt dekodiert wurde).&laquo;</p>
<p>[OK]</p>
</div></blockquote>


<p>Ich bin neugierig und &ouml;ffne die edn-Datei mal in einem Texteditor. Ah, eine XML-Datei. Vielleicht kann Digital Editions ja damit etwas anfangen. Fehlanzeige: Das Dock-Icon von Digital Editions nimmt die Datei nicht an, ich kann sie nicht in das Programmfenster ziehen und auch im Datei-&ouml;ffnen-Dialog l&auml;sst sich die Datei nicht ausw&auml;hlen.</p>

<h3>Schritt 10</h3>
<p class="first">Der Datei-Download war erstmal eine Sackgasse. Ich wende mich wieder der Webseite zu, die noch in meinem Browser ge&ouml;ffnet ist:</p>

<blockquote><div>
<p>Bitte warten. Die Aktivierung von Adobe Reader bzw. Acrobat auf Computer wird jetzt gestartet.</p>
<p>[...]</p>
<p>Wird die Aktivierung nicht innerhalb von zwei Minuten gestartet,Klicken Sie hier.</p>
</div></blockquote>

<p>Ein Klick auf &raquo;Klicken Sie hier&laquo; l&auml;dt eine weitere edn-Datei auf den Rechner. Wieder eine Sackgasse.</p>

<h3>Schritt 11</h3>
<p class="first">Ich erinnere mich daran, auf der Produktseite etwas von einer <a href="http://www.peachpit.com/about/faq.aspx">E-Book-FAQ</a> gelesen zu haben und rufe sie auf:</p>

<blockquote><div>
<p>How do I download an electronic product?<br />
When you purchase an eBook or Short Cut from Peachpit.com, you will receive a link in your Order Confirmation e-mail to download the PDF, or access the non-DRM PDF via your Account page. Read our Non-DRM PDF FAQ.</p>
<p>If you got an .etd or .acsm file you may not have the required version of Adobe Reader, or your Adobe Reader application may require activation. To view DRM-encrypted eBooks and Short Cuts you&#8217;ll need:</p>
<ul>
<li>Adobe Reader 7.x or the free Adobe Digital Editions software.</li>
<li>Adobe Reader DRM Activation (for eBooks). Usually Adobe Reader activates during the download process, but sometimes it helps to do it manually at Adobe&#8217;s Web site. Just go to https://aractivate.adobe.com/eden/EdenUI.asp.</li>
</ul>
<p>If you encounter difficulties downloading or accessing your purchased electronic products please visit our download FAQ for tips on installing and using your digital product, or visit our eBook service provider&#8217;s eBook Help Center. If these resources cannot solve your problem, please contact customer service.</p>
</div></blockquote>


<p>Als Software werden Adobe Reader 7.x oder Digital Editions empfohlen, sowie der Adobe DRM Activator &ndash; alle diese Punkte habe ich bereits erf&uuml;llt. Weitere Hilfestellungen der E-Book-FAQ: die Download-FAQ, das eBook Help Center und der Kundenservice.</p>

<h3>Schritt 12</h3>
<p class="first">Ich folge dem Link zur Download-FAQ. Diese empfiehlt:</p>

<blockquote><div>
&raquo;Downloading your ebook is simple; click on the &#8216;download this ebook&#8217; link from your smart receipt or email confirmation.&laquo;
</div></blockquote>

<h3>Schritt 13</h3>
<p class="first">Ich suche in meinen archivierten Mails nach einer Mail des Peachpit-Verlags mit einem Download-Link, finde aber keine. Anhand des Kaufdatums das auf der Accountseite genannt war, kann ich die Suche eingrenzen und finde eine E-Mail von informit.com. Wie gut dass ich seit 2001 alle meine E-Mails aufhebe &ndash; jetzt wei&szlig; ich auch warum:</p>

<p><img src="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/2009/05/digital-editions13.gif" alt="" width="438" height="507" class="aligncenter size-full wp-image-61 border" /></p>

<h3>Schritt 14</h3>
<p class="first">Ein Klick auf den Link in der E-Mail l&auml;dt die Datei <em>CommunicatingDesignDeveloping.acsm</em> auf meinen Rechner.</p>

<h3>Schritt 15</h3>
<p class="first">Mit einem Doppelklick f&uuml;hre ich die acsm-Datei aus. Digital Editions l&auml;dt ein Dokument herunter. Spannung&#8230;</p>

<p>Voila! Das E-Book erscheint in der Bibliothek und ich kann es auch &ouml;ffnen. Wenn nur alles so einfach w&auml;re!</p>


<p>+++</p>


<h3>Zum Vergleich</h3>

<p class="first">Neulich habe ich alle meine Musik vom iMac auf das MacBook Pro kopiert, inklusive rund 400 gekaufter Titel, viele davon mit DRM (m4p-Dateien). Einfach den kompletten iTunes-Ordner r&uuml;berkopiert, iTunes gestartet, mit der Apple-ID innerhalb von iTunes angemeldet, lief&#8230;</p>


<h3>Der Vollst&auml;ndigkeit wegen</h3>

<p class="first">Das <a href="http://helpebook.com/category/common/">eBook Help Center</a> von ingram digital &ndash; offenbar der Zulieferer von Peachpit &ndash; weist auf m&ouml;gliche Probleme mit Download-Links hin (z.B. Neuinstallation des Rechners) und empfiehlt als Ausweg, sich vom H&auml;ndler einen neuen Download-Link geben zu lassen.</p>

<p>+++</p>

<p>Die E-Book-FAQ von Peachpit enth&auml;lt auch einen Hinweis auf DRM-freie PDFs (siehe oben). Peachpit hat das scheinbar erst k&uuml;rzlich eingef&uuml;hrt &ndash; zwei B&uuml;cher die dieses Fr&uuml;hjahr erschienen sind, sind jedenfalls nach wie vor nur DRM-gesch&uuml;tzt erh&auml;ltlich. Bleibt zu hoffen, dass Peachpit seine Katalogbest&auml;nde mit der Zeit auf DRM-freie PDFs umstellt. Ich habe testweise ein solches E-Book gekauft: Das PDF hat tats&auml;chlich keine Verschl&uuml;sselung und keine Einschr&auml;nkungen, allerdings sind sie personalisiert: Auf jeder Seite steht unten der Name des K&auml;ufers.</p>

<p>+++</p>

<p>Scheinbar hat Adobe das Problem der Portierbarkeit mittlerweile adressiert: In einer <a href="http://www.adobe.com/products/digitaleditions/faq/">FAQ zu Digital Editions</a> hei&szlig;t es:</p>

<blockquote><div>
<p><em>Why do I need to authorize my computer with my Adobe ID?</em><br />
Some digital publications that you purchase online or check out from a library may contain digital rights management (DRM) protection that restricts the items from being shared with others. In the past, this could limit the ability to read your items on additional computers owned by you. It could even prevent you from moving your items when you bought a new computer.</p>

<p>Digital Editions helps ensure that your eBooks and other digital publications are not &quot;locked&quot; on one computer &ndash; they are assigned to you through your Adobe ID.</p>
</div></blockquote>

<p>Und weiter:</p>

<blockquote><div>
<p><em>What is content portability?</em><br />
Some users have eBooks and other digital publications on their computers that have been licensed with Acrobat, Reader, or earlier versions of Digital Editions using Easy Activation. These items cannot be moved to a new computer and are, for all intents and purposes, locked inside a particular computer. To solve this problem, Digital Editions allows you to convert items to a license associated with a named account. This allows digital content to be backed up, copied, and read on other computers.</p>
</div></blockquote>

<p>Ich wei&szlig; nicht, ob das alte E-Book per &raquo;Easy Activation&laquo; gesch&uuml;tzt war &ndash; entsprechende Hinweise habe ich in dem oben beschriebenen Ablauf nicht gesehen. Mir fehlt auch das Vertrauen, ein weiteres Digital-Editions-E-Book zu kaufen, zumindest nicht von Peachpit: Ich wei&szlig; nicht, ob deren Dienstleister nach wie vor die veraltete Methode verwendet&#8230;</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freimark.de/2009/05/digital-editions/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mobile</title>
		<link>http://www.freimark.de/2009/02/mobile/</link>
		<comments>http://www.freimark.de/2009/02/mobile/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 22:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationskanal]]></category>
		<category><![CDATA[mobile]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freimark.de/?p=37</guid>
		<description><![CDATA[Kampagnen, Informationsangebote, Anwendungen und Gesch&#228;ftsprozesse spielen nicht nur bei Websites eine Rolle, sondern auch unterwegs. Das iPhone ist ein Hit, aber es ist l&#228;ngst noch nicht so weit verbreitet, dass man andere mobile Plattformen oder &#228;ltere Ger&#228;te ignorieren k&#246;nnte &#8211; und dabei gibt es ein paar Punkte zu beachten.


Andere Nutzerbed&#252;rfnisse
Der wichtigste Unterschied zum Web ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="abstract">Kampagnen, Informationsangebote, Anwendungen und Gesch&auml;ftsprozesse spielen nicht nur bei Websites eine Rolle, sondern auch unterwegs. Das iPhone ist ein Hit, aber es ist l&auml;ngst noch nicht so weit verbreitet, dass man andere mobile Plattformen oder &auml;ltere Ger&auml;te ignorieren k&ouml;nnte &ndash; und dabei gibt es ein paar Punkte zu beachten.</p>

<span id="more-37"></span>
<h3>Andere Nutzerbed&uuml;rfnisse</h3>
<p class="first">Der wichtigste Unterschied zum Web ist, dass Nutzer unterwegs andere Informationen und Werkzeuge ben&ouml;tigen als zu Hause oder im B&uuml;ro. Auf Websites kann man sich von einer Markenpr&auml;sentation beeindrucken lassen, komplexe Abl&auml;ufe wie Online-Banking erledigen oder umfangreiche Recherchen durchf&uuml;hren. Mobile Sites m&uuml;ssen den anderen Nutzungskontext ber&uuml;cksichtigen: Welche Filialen einer Buchhandlung sind in der N&auml;he, wie sind deren &Ouml;ffnungszeiten und haben sie das fragliche Buch vorr&auml;tig? Wie kann ich bei einer Autopanne auf einer Landstra&szlig;e von meiner Versicherung, meinem Hersteller oder dem Automobilclub Unterst&uuml;tzung erhalten? Hat meine Verabredung zu der ich gerade unterwegs bin zwischenzeitlich abgesagt? Wie kann ich als Au&szlig;endienstler vor Ort beim Kunden Preis und Verf&uuml;gbarkeit eines bestimmten Produkts erfahren? Dazu kommt, dass Nutzer unterwegs einer Anwendung oder Site nicht die gleiche Aufmerksamkeit schenken wie zu Hause oder im B&uuml;ro: Sie stehen gerade an einer roten Ampfel, laufen durch ein Flughafen-Terminal oder halten etwas in der anderen Hand. Daher m&uuml;ssen sich mobile Anwendungen und Sites auf das Wesentliche konzentrieren: Es gilt diesen Kern zu finden, um dann die bestm&ouml;gliche User Experience anzubieten.</p>

<p>Zus&auml;tzlich m&uuml;ssen Unterschiede zum Surfen an station&auml;ren Rechnern &ndash; die sich durch die mobilen Endger&auml;te selbst ergeben &ndash; bedacht werden: Zu Hause oder im B&uuml;ro stehen mehr Bandbreite, gr&ouml;&szlig;ere Displays, vollwertige Tastaturen und eine Maus zur Verf&uuml;gung. Dagegen ist selbst die Bedienung eines so fortschrittlichen Ger&auml;ts wie das iPhone 3G eine Qual: UMTS steht nur in Ballungsgebieten zur Verf&uuml;gung und erreicht auch dort noch keine volle DSL-Geschwindigkeit, das Display misst 3,5 Zoll, die Tastatur hat die Gr&ouml;&szlig;e eines M&auml;useklaviers und die Steuerung mit Gesten ist vollkommen anders als die Steuerung per Maus. Das Interface Design muss diese Einschr&auml;nkungen ber&uuml;cksichtigen.</p>


<h3>Interface Design f&uuml;r mobile Endger&auml;te</h3>
<p class="first">Die wichtigsten Regeln f&uuml;r Content und Interface Design bei mobiblen Ger&auml;ten sind: einfache Strukturen verwenden, die Anzahl der Page-Reloads reduzieren, Priorit&auml;ten setzen.</p>

<p>Nutzer sind bei der Bedienung ihres Ger&auml;ts wom&ouml;glich abgelenkt und die geringen Displaygr&ouml;&szlig;ern erlauben keine x-fach verschachtelten L-Navigationen. <em>Einfache Strukturen</em> unterst&uuml;tzen den Nutzer und werden dem kleinen Display gerecht: wenige Kategorien, eine geringe Verschachtelungstiefe und wenige Links pro Seite. Bew&auml;hrt hat sich zudem die Listen-Navigation des iPod, um in tiefere Strukturen zu navigieren: Bei der Auswahl aus einer Liste gelangt der Nutzer nach rechts tiefer in die Struktur, nach links geht es eine Ebene zur&uuml;ck. Dieses Schema verwendet Apple auch auf dem iPhone (zum Beispiel in den Einstellungsdialogen) und viele Drittanbieter haben sich f&uuml;r ihre Software ein Beispiel daran genommen.</p>

<p><div id="attachment_39" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><a href="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/2009/02/iphone-einstellungen.jpg"><img src="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/2009/02/iphone-einstellungen.jpg" alt="Listen-Navigation des iPod, hier angewandt in den Einstellungsdialogen des iPhone: Nach rechts navigieren um tiefer in die Struktur zu gelangen (&raquo;Info, Benutzung, Netzwerk...&laquo;), nach links navigieren um eine Ebene zurückzugehen (&raquo;Einstellungen&laquo;)." title="iphone-einstellungen" width="200" height="300" class="size-full wp-image-39" /></a><p class="wp-caption-text">Listen-Navigation des iPod, hier angewandt in den Einstellungsdialogen des iPhone: Nach rechts navigieren um tiefer in die Struktur zu gelangen (&raquo;Info, Benutzung, Netzwerk...&laquo;), nach links navigieren um eine Ebene zurückzugehen (&raquo;Einstellungen&laquo;).</p></div>
</p>

<p>Seiten mehrfach neu zu laden dauert auf Mobiltelefonen l&auml;nger, als einmal eine gr&ouml;&szlig;ere Seite zu laden. F&uuml;r Textinhalte ist vertikales Scrollen daher das kleinere &Uuml;bel, verglichen mit dem Aufst&uuml;ckeln von Inhalten in mehrere Seiten. F&uuml;r Anwendungen sollte kein JavaScript eingesetzt werden, sofern man eine breite Palette von Endger&auml;ten bedienen m&ouml;chte: Die Script-Unterst&uuml;tzung der meisten Mobiltelefone ist sehr schlecht, so dass AJAX nicht in Frage kommt &ndash; bei Anwendungen wird man daher kaum um <em>Page-Reloads</em> herumkommen.</p>

<p>Sowohl beim Aufbau der Seitentypen als auch bei Screens innerhalb von Anwendungen ist es wichtig, <em>Priorit&auml;ten zu setzen</em>. W&auml;hrend bei Websites mehrspaltige Layouts Standard sind, gibt es bei mobilen Sites nur eine Spalte &ndash; wodurch eine Seite zu einem langen Schlauch wird. Ein Beispiel f&uuml;r die Contentseite eines Nachrichtenangebots: Header, Navigation mit den im Nutzungskontext wichtigsten Links (zur&uuml;ck zur &uuml;bergeordneten Seite, weiterleiten&#8230;), der eigentliche Content &ndash; gegebenenfalls unterbrochen durch Teaser &ndash;, weitere Navigation (verwandte Artikel, andere Rubriken&#8230;), Footer. Bei Anwendungen gilt eine einfache Maxime: eine Aktion pro Screen. Der Nutzer muss nicht alles auf einem Screen erledigen k&ouml;nnen. Ein gutes Beispiel ist die iPhone-Anwendung <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=287129922&#038;mt=8">Pennies</a>, das bei der F&uuml;hrung eines Haushaltsbuchs unterst&uuml;tzt: entweder werden Ausgaben angezeigt oder man kann eine neue Ausgabe erfassen &ndash; nicht beides zugleich.</p>


<h3>Endger&auml;te-Vielfalt meistern</h3>
<p class="first">Es gibt hunderte von unterschiedlichen Mobiltelefonen, die vele verschiedene Display-Aufl&ouml;sungen bieten und mit mehr oder weniger leistungsf&auml;higen Browsern ausgestattet sind. Mobiltelefone lassen sich jedoch grob kategorisieren, so dass nicht vielfach unterschiedlicher Code programmiert werden muss: am unteren Ende der Skala stehen &raquo;Feature Phones&laquo; wie die Series-40-Ger&auml;te von Nokia: Sie haben ein kleines Display mit geringer Farbtiefe oder ein monochromes Display im edlen Bernstein-Look, eine numerische Tastatur mit Mehrfachbelegung von Tasten und zur Steuerung einen 5-Wege-Button. &raquo;Smart Phones&laquo; wie die Series-60-, SymbianOS- und Windows-Mobile-Ger&auml;te haben ein gr&ouml;&szlig;eres Display, eine kleine QWERTZ-Tastatur und eventuell Bedienung per Stylus. &raquo;Touch Phones&laquo; wie das iPhone oder der kommende Palm Pre haben ein hochaufl&ouml;sendes Display, Bedienung per Gesten und einen leistungsf&auml;higen Browser.</p>

<p>F&uuml;r das Webdesign spielt die vertikale Display-Aufl&ouml;sung nur eine untergeordnete Rolle (siehe oben: vertikales Scrollen ist in Ordnung). So m&uuml;ssen lediglich drei Display-Breiten unterst&uuml;tzt werden. Durch die Trennung von Struktur und Layout mit XHTML und CSS ist zudem eine flexible Anpassung des Inhalts an die zur Verf&uuml;gung stehende Breite m&ouml;glich.</p>


<h3>Ein paar Worte zur Entwicklung</h3>
<p class="first">Durch die Browser-Vielfalt bei Mobiltelefonen ist es wichtig, auf Webstandards zu setzen: XHTML und CSS bzw. die mobilen Pendants mit geringerem Funktionsumfang, XHTML-MP und Wireless CSS. Im Code selbst sollte der DOCTYPE deklariert, Telefonnummern verlinkt (<code>&lt;a href="tel:+4930555123"&gt;+49 30 555-123&lt;/a&gt;</code>), und Bilder mit den Attributen <code>width</code>, <code>height</code> und <code>alt</code> ausgezeichnet werden. Bei der Konzeption muss ber&uuml;cksichtigt werden dass Tabellen tabu sind, und Formulare sehr kurz gehalten werden m&uuml;ssen. Accesskeys sind ein gutes Mittel, um Shortcuts anzubieten.</p>

<p>Bei URLs f&uuml;r mobile Sites hat sich noch kein Standard durchgesetzt &ndash; daher ist es ratsam, die mobile Site unter s&auml;mtlichen der folgenden URLs anzubieten:</p>
<ul>
<li>die drei Subdomains <em>m.domain.TLD</em>, <em>mobile.domain.TLD</em> und <em>mobil.domain.TLD</em></li>
<li>die Pfade <em>domain.TLD/mobil</em> und <em>domain.TLD/mobile</em></li>
<li>die Top-Level-Domain <em>.mobi</em></li>
</ul>

<p>Bei einer automatischen Weiterleitung eines Mobilbrowsers auf die Mobilversion einer Site sollte immer auch ein Link auf die normale Website angeboten werden und umgekehrt &ndash; wom&ouml;glich ist die Weiterleitung fehlerhaft, und manche Surfer ben&ouml;tigen trotz Mobiltelefon den vollen Inhalts- und Funktionsumfang der normalen Website. Umgekehrt kann auf der normalen Website mit dem Hinweis auf die Mobilversion Werbung f&uuml;r dieselbe betrieben werden.</p>


<h3>Beispiele</h3>
<p class="first">Die Mobilversion des Spiegel auf <a href="http://m.spiegel.de">m.spiegel.de</a> ist ein sehr gutes Beispiel f&uuml;r eine mobile Site. Zu den besseren mobilen Anwendungen geh&ouml;rt die Facebook-Applikation f&uuml;r das iPhone.</p>


<h3>Lekt&uuml;re</h3>
<p class="first">Wer sich eingehender mit dem Thema befassen m&ouml;chte, sollte sich folgende Artikel zu Gem&uuml;te f&uuml;hren:</p>

<ul>
<li><a href="http://mobiforge.com/starting/story/dotmobi-mobile-web-developers-guide">dotMobi Mobile Web Developers Guide</a></li>
<li><a href="http://mobiforge.com/designing/story/mobile-app-design-getting-point-part-i">dotMobi Mobile App Design &ndash; Getting to the point</a> (<a href="http://mobiforge.com/designing/story/mobile-app-design-getting-point-part-ii">Teil 2</a>)</li>
<li><a href="http://mobiforge.com/designing/story/effective-design-multiple-screen-sizes">Effective Design for Multiple Screen Sizes</a></li>
<li><a href="http://mobithinking.com/sites/mobithinking.com/files/dotMobi_Mobile_Usability_Best_Practice.pdf">dotMobi Designing Usable Pocket Rockets</a></li>
<li><a href="http://developer.apple.com/iPhone/library/documentation/UserExperience/Conceptual/MobileHIG/Introduction/Introduction.html">iPhone Human Interface Guidelines</a> (<a href="http://developer.apple.com/iPhone/library/documentation/UserExperience/Conceptual/MobileHIG/MobileHIG.pdf">PDF</a>)</li>
<li><a href="http://patterns.design4mobile.com/index.php/Main_Page">Patterns in Mobile Design</a></li>
<li><a href="http://deviceatlas.com/">Device Atlas von dotMobi</a>
<li><a href="http://www.useit.com/alertbox/mobile-usability.html">Jakob Nielsen: Mobile Web 2009 = Desktop Web 1998</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freimark.de/2009/02/mobile/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Online</title>
		<link>http://www.freimark.de/2009/01/online/</link>
		<comments>http://www.freimark.de/2009/01/online/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 21:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Konzeption]]></category>
		<category><![CDATA[berufsbild]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freimark.de/?p=24</guid>
		<description><![CDATA[Konzepter gestalten Kommunikation: Der Kunde m&#246;chte ein Ziel &#252;ber einen Kommunikationskanal bei einer Zielgruppe erreichen. Das kann eine Anzeigenserie sein, ein Event oder eine Website. Doch selbst wenn man sich auf die Sparte Online beschr&#228;nkt, ist das noch ein weites Feld: Online ist nicht gleich Online.



In der Agenturbranche gibt es verschiedene Ans&#228;tze, Projekte in Kategorien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="abstract">Konzepter gestalten Kommunikation: Der Kunde m&ouml;chte ein Ziel &uuml;ber einen Kommunikationskanal bei einer Zielgruppe erreichen. Das kann eine Anzeigenserie sein, ein Event oder eine Website. Doch selbst wenn man sich auf die Sparte Online beschr&auml;nkt, ist das noch ein weites Feld: Online ist nicht gleich Online.</p>

<span id="more-24"></span>

<p>In der Agenturbranche gibt es verschiedene Ans&auml;tze, Projekte in Kategorien einzuordnen. Um nur einige Beispiele zu nennen:</p>

<ul>
<li>nach Art der Ansprache: above the line, below the line</li>
<li>nach Zielgruppe: Public Relations, Investor Relations, B2B, B2C</li>
<li>nach Medium: Klassik, Dialog, Event, Online</li>
</ul>

<p>Vor allem die Unterteilung in &raquo;Klassik&laquo; und &raquo;Online&laquo; h&ouml;rt man h&auml;ufig, aber eigentlich sind das nur weitere Oberbegriffe. Online-Projekt A kann komplett unterschiedlich zu Online-Projekt B sein. &raquo;Online&laquo; l&auml;sst sich nach meiner Ansicht nochmals in 4 gro&szlig;e Sparten aufteilen:</p>


<ol>
<li>Kampagnen</li>
<li>Informationsangebote</li>
<li>Anwendungen</li>
<li>Gesch&auml;ftsprozesse</li>
</ol>


<h3>Kampagnen</h3>
<p class="first">Hierunter fallen Newsletter und Banner, Suchmaschinenmarketing (SEM) wie Googles AdWords, aber auch aufw&auml;ndige Microsites, mit denen konkrete Produkte und deren Vorteile auf kreative Weise beworben werden.</p>

<p>Es geht darum, das Publikum zu animieren: bestelle eine Brosch&uuml;re, rufe den Berater an der Dich &ndash; als geschulter Verk&auml;ufer der er ist &ndash; zum Abschluss bringt, kaufe dieses Zubeh&ouml;r, klicke hier und informiere Dich dort (damit Du die Support-Hotline entlastest). Und bleib&#8217; der Marke treu.</p>

<p>Der Konzepter entwickelt Ideen, um den Newsletter, den Banner oder die Microsite aus der Masse der anderen Angebote hervorstechen zu lassen. Au&szlig;erdem muss die Ansprache und Inszenierung zielgruppengerecht sein. Hier f&uuml;hlen sich Konzepter wohl, die gut querdenken k&ouml;nnen. F&uuml;r Suchmaschinen-Marketing &ndash; das mit Suchmaschinen-Optimierung einher geht &ndash; legt der Konzepter Erfolgsfaktoren fest, testet verschiedene Keyword-Kombinationen und feilt an kurzen, knackigen Texten.</p>


<h3>Informationsangebote</h3>
<p class="first">Intranets, Wikis, Nachrichtenseiten wie spiegel.de und die meisten Unternehmenspr&auml;senzen sind hier zu Hause.</p>

<p>Der Nutzer soll schnell an die Informationen kommen die er braucht, m&ouml;chte oder von denen er  glaubt sie haben zu m&uuml;ssen: &Uuml;ber unser Unternehmen &ndash; wer wir sind und was wir tun. Aktuelles aus der Branche. Vergütungssätze gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Der Lebenslauf von Barack Obama. Die Telefonnummer von Herrn Schuhmann aus der Abteilung f&uuml;r Schadensregulierung, Buchstabe A bis F.</p>

<p>Konzepter wissen, auf welche verschiedenen Weisen Menschen nach Informationen suchen. Die Aufgabe besteht darin, ihnen dies so einfach &ndash; und angenehm &ndash; wie m&ouml;glich zu machen. In der Konzeptionsphase spielen Navigationsstrukturen eine Rolle, vielleicht auch Thesauri f&uuml;r integrierte Suchmaschinen, oder mit welchen Mitteln der Nutzer eine Suchanfrage verfeinern kann (da verschwimmt dann die Grenze zur n&auml;chsten Sparte, den Anwendungen). In solchen Projekten arbeiten oft Konzepter, die analytisch sehr stark sind.</p>


<h3>Anwendungen</h3>
<p class="first">Zu den Online-Anwendungen z&auml;hlen Datenbanken wie die Internet Movie Database (IMDB), Social Networks wie Xing oder Twitter, Programme wie Google Text &#038; Tabellen, sowie Applikationen innerhalb von Websites, beispielsweise eine Kreditberechung, Online-Banking, die Fahrplanauskunft der Bahn oder das Buchungssystem einer Fluglinie.</p>

<p>Zusammengefasst: Informationen die der Nutzer &uuml;ber eine selbst zusammengestellte Abfrage erhalten, manipulieren oder &auml;ndern kann, und Anwendungen mit denen neue Informationen in ein System eingespeist werden k&ouml;nnen.</p>

<p>Der Konzepter definiert typische Anwendungsf&auml;lle (Use Cases), die prinzipielle Funktionsweise (Flow) bzw. wie der Nutzer mit der Anwendung umgeht (Interaction Design), und wie der Nutzer die Anwendung wahrnimmt &ndash; also welche Elemente auf welchen Screens zu sehen sind (Interface Design). In sp&auml;teren Konzeptphasen werden genauere Spezifikationen erstellt: Sie enthalten nicht-funktionale Anforderungen, alternative Abl&auml;ufe, Fehlerm&ouml;glichkeiten inklusive Fehlerhandling und Fehlermeldungen, oder auch eine Auflistung von Rollen und Rechten der Nutzer. Abstimmungen mit der Technik und weiteren Stakeholdern sind wichtig, beispielsweise bei der Implementierung eines CMS. Konzepter die &ndash; metaphorisch gesprochen &ndash; viele B&auml;lle gleichzeitig in der Luft halten k&ouml;nnen und nicht den &Uuml;berblick verlieren, sind in solchen Projekten richtig.</p>


<h3>Gesch&auml;ftsprozesse</h3>
<p class="first">Vor allem bei gro&szlig;en Websites stellt sich die Frage, wer wann was liefert. Datenversorgung ist wichtig: Welche Bildgr&ouml;&szlig;en sind im bisherigen Bildanlieferungsprozess definiert, und kann f&uuml;r unseren Zweck eine neue Bildgr&ouml;&szlig;e definiert werden? Welche Abteilung arbeitet gerade an dem Thema, und bauen die vielleicht gerade ein neues System? Wenn sie ein neues System bauen, wurden dann unsere Anforderungen sowie die Bed&uuml;rfnisse der Systeme A, B, C und die Bed&uuml;rfnisse der Abteilungen X, Y und Z ber&uuml;cksichtigt? Funktioniert das auch f&uuml;r den bulgarischen Markt, wo sie noch mit System D arbeiten? Und wie viel k&ouml;nnte Bulgarien einsparen, wenn sie ihr System D aufgeben?</p>

<p>Das betrifft nicht nur gro&szlig;e Content-Angebote, sondern auch komplexe Anwendungen: Beim Online-Banking ist es nicht mit dem Abschicken der &Uuml;berweisung getan, und bei einer Online-Kreditberechnung wird der bonit&auml;tsabh&auml;ngige Zinssatz f&uuml;r den Kunden aus vielen verschiedenen Faktoren berechnet.</p>

<p>Bevor viel Geld ausgegeben wird, sollten solche und andere Fragen beantwortet werden. Hier sind Business-Analysten und Unternehmensberater mit Online-Affinit&auml;t heimisch. Diplomatisches Geschick ist noch mehr gefragt als in allen anderen Sparten.</p>

<p>+++</p>

<p>Nat&uuml;rlich gibt es auch &Uuml;berschneidungen: E-Learning f&auml;llt sowohl in die Informationsangebote als auch die Anwendungen: Teilnehmer informieren sich &uuml;ber den Lehrstoff und lassen dann vom System ihr Wissen &uuml;berpr&uuml;fen. Ein anderes Beispiel sind Online-Shops: Mit Newsletter-Kampagnen werden Produkte beworben, &uuml;ber die sich Interessenten online informieren k&ouml;nnen. Und nat&uuml;rlich l&auml;sst der Shop seine Interessenten auch einkaufen &ndash; inklusive nachgelagertem Fulfillment.</p>

<p>&raquo;Online&laquo; ist inzwischen so weitl&auml;ufig, dass der Begriff als Unterscheidungskriterium bei Projekten nicht mehr taugt &ndash; so wie &raquo;Klassik&laquo; mehr ist als nur Anzeigen f&uuml;r Magazine und Tageszeitungen.</p>

<p><a href="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/2009/01/online-projekte.pdf"><img src="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/2009/01/online-projekte.gif" alt="online-projekte" title="online-projekte" width="500" height="224" class="alignnone size-full wp-image-30" /></a></p>

<p>Vielen Dank an meinen alten Mentor <a href="http://www.dreisechsachtnull.de/blog/">Günter Maierl</a>.</p>]]></content:encoded>
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