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	<title>freimark.de &#187; Konzeption</title>
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	<description>Konzeption und User Experience Design</description>
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		<title>Viele Wege führen nach Rom</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 09:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Konzeption]]></category>
		<category><![CDATA[deliverables]]></category>
		<category><![CDATA[iak09]]></category>
		<category><![CDATA[iakonferenz2009]]></category>
		<category><![CDATA[methoden]]></category>
		<category><![CDATA[vortraege]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der diesj&#228;hrigen IA-Konferenz und dem UXcamp habe ich einen Vortrag zum Thema &#187;Methoden in der Website-Konzeption&#171; gehalten. Die Folien und Deliverables biete ich hier zum Download an.



Kernaussage meiner Pr&#228;sentation ist: Es gibt jede Menge Methoden, und es gibt nicht den einen Weg, um ein Problem zu l&#246;sen. Es h&#228;ngt davon ab, an wen ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="abstract">Auf der diesj&auml;hrigen IA-Konferenz und dem UXcamp habe ich einen Vortrag zum Thema &raquo;Methoden in der Website-Konzeption&laquo; gehalten. Die Folien und Deliverables biete ich hier zum Download an.</p>

<span id="more-123"></span>

<p>Kernaussage meiner Pr&auml;sentation ist: Es gibt jede Menge Methoden, und es gibt nicht den einen Weg, um ein Problem zu l&ouml;sen. Es h&auml;ngt davon ab, an wen ich mich richte und welchen Zweck ich erreichen m&ouml;chte. Daher m&uuml;ssen Umfang und Inhalt von Konzeptionsdokumenten an die Adressaten und den Zweck angepasst werden.</p>

<p>Mit einigen Beispielen habe ich veranschaulicht, wie Methoden das Verstehen, Kommunizieren, die Produktionsvorbereitung und -begleitung, sowie das Dokumentieren unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen. Die Pr&auml;sentation stelle ich hier zum Download zur Verf&uuml;gung; einmal <a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/methoden-freimark-090515.pdf'>nur die Folien</a> und die <a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/methoden-freimark-090515n.pdf'>Folien mit Notizen</a>. Die Links in den PDF-Dateien sind anklickbar. Zus&auml;tzlich gibt es einige der <a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/methoden-deliverables.zip'>Deliverables</a> zum Download.</p>

<p>Ich m&ouml;chte mich ganz herzlich bei <a href="https://www.xing.com/profile/Anna_Buss2">Anna Bu&szlig;</a> und <a href="https://www.xing.com/profile/Stephen_Koever">Stephen Köver</a> bedanken: Da mich meine Stimme wegen einer Kehlkopfentz&uuml;ndung verlie&szlig; haben sie spontant angeboten, meinen Vortrag auf der IA-Konferenz (Anna) bzw. dem UXcamp (Stephen) auf Basis meiner Notizen zu halten. Vielen Dank! Mein Dank gilt auch Indi Young, Joshua Porter, Nick Iozzo und Nathan Curtis f&uuml;r die freundliche Genehmigung, ihre Deliverables zeigen zu d&uuml;rfen. Thanks!</p>

<h3>Downloads</h3>
<ul style=margin-top:0;padding-top:0">
<li><a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/methoden-freimark-090515.pdf'>Folien des Vortrags (PDF)</a></li>
<li><a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/methoden-freimark-090515n.pdf'>Folien des Vortrags, mit Notizen (PDF)</a></li>
<li><a href='http://www.freimark.de/wp-content/uploads/methoden-deliverables.zip'>Deliverables (Zip)</a></li>
</ul>


<h3>Links</h3>
<ul style=margin-top:0;padding-top:0">
<li><a href="http://www.rosenfeldmedia.com/books/mental-models/content/cases/">&raquo;Buying a House&laquo;-Mental-Model als PDF</a></li>
<li><a href="http://bokardo.com/archives/designing-for-the-social-web-the-book/">Mehr zum Usage Lifecycle von Joshua Porter</a></li>
<li>Die Comics in der User Journey habe ich nicht selbst gezeichnet; dazu habe ich ein <a href="http://www.boxesandarrows.com/view/comics-not-just-for">Visio-</a> und ein <a href="http://www.graffletopia.com/stencils/128">OmniGraffle-Stencil</a> verwendet</li>
<li><a href="http://oad.humansize.com">Informationen zu OAD gibt es bei Nick Iozzo</a></li>
<li><a href="http://unify.eightshapes.com/concepts/reduce-reuse-recycle/">Das Unify-Poster von Nathan Curtis gibt es im Unify-Blog als PDF</a></li>
</ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Online</title>
		<link>http://www.freimark.de/2009/01/online/</link>
		<comments>http://www.freimark.de/2009/01/online/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 21:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Konzeption]]></category>
		<category><![CDATA[berufsbild]]></category>

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		<description><![CDATA[Konzepter gestalten Kommunikation: Der Kunde m&#246;chte ein Ziel &#252;ber einen Kommunikationskanal bei einer Zielgruppe erreichen. Das kann eine Anzeigenserie sein, ein Event oder eine Website. Doch selbst wenn man sich auf die Sparte Online beschr&#228;nkt, ist das noch ein weites Feld: Online ist nicht gleich Online.



In der Agenturbranche gibt es verschiedene Ans&#228;tze, Projekte in Kategorien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="abstract">Konzepter gestalten Kommunikation: Der Kunde m&ouml;chte ein Ziel &uuml;ber einen Kommunikationskanal bei einer Zielgruppe erreichen. Das kann eine Anzeigenserie sein, ein Event oder eine Website. Doch selbst wenn man sich auf die Sparte Online beschr&auml;nkt, ist das noch ein weites Feld: Online ist nicht gleich Online.</p>

<span id="more-24"></span>

<p>In der Agenturbranche gibt es verschiedene Ans&auml;tze, Projekte in Kategorien einzuordnen. Um nur einige Beispiele zu nennen:</p>

<ul>
<li>nach Art der Ansprache: above the line, below the line</li>
<li>nach Zielgruppe: Public Relations, Investor Relations, B2B, B2C</li>
<li>nach Medium: Klassik, Dialog, Event, Online</li>
</ul>

<p>Vor allem die Unterteilung in &raquo;Klassik&laquo; und &raquo;Online&laquo; h&ouml;rt man h&auml;ufig, aber eigentlich sind das nur weitere Oberbegriffe. Online-Projekt A kann komplett unterschiedlich zu Online-Projekt B sein. &raquo;Online&laquo; l&auml;sst sich nach meiner Ansicht nochmals in 4 gro&szlig;e Sparten aufteilen:</p>


<ol>
<li>Kampagnen</li>
<li>Informationsangebote</li>
<li>Anwendungen</li>
<li>Gesch&auml;ftsprozesse</li>
</ol>


<h3>Kampagnen</h3>
<p class="first">Hierunter fallen Newsletter und Banner, Suchmaschinenmarketing (SEM) wie Googles AdWords, aber auch aufw&auml;ndige Microsites, mit denen konkrete Produkte und deren Vorteile auf kreative Weise beworben werden.</p>

<p>Es geht darum, das Publikum zu animieren: bestelle eine Brosch&uuml;re, rufe den Berater an der Dich &ndash; als geschulter Verk&auml;ufer der er ist &ndash; zum Abschluss bringt, kaufe dieses Zubeh&ouml;r, klicke hier und informiere Dich dort (damit Du die Support-Hotline entlastest). Und bleib&#8217; der Marke treu.</p>

<p>Der Konzepter entwickelt Ideen, um den Newsletter, den Banner oder die Microsite aus der Masse der anderen Angebote hervorstechen zu lassen. Au&szlig;erdem muss die Ansprache und Inszenierung zielgruppengerecht sein. Hier f&uuml;hlen sich Konzepter wohl, die gut querdenken k&ouml;nnen. F&uuml;r Suchmaschinen-Marketing &ndash; das mit Suchmaschinen-Optimierung einher geht &ndash; legt der Konzepter Erfolgsfaktoren fest, testet verschiedene Keyword-Kombinationen und feilt an kurzen, knackigen Texten.</p>


<h3>Informationsangebote</h3>
<p class="first">Intranets, Wikis, Nachrichtenseiten wie spiegel.de und die meisten Unternehmenspr&auml;senzen sind hier zu Hause.</p>

<p>Der Nutzer soll schnell an die Informationen kommen die er braucht, m&ouml;chte oder von denen er  glaubt sie haben zu m&uuml;ssen: &Uuml;ber unser Unternehmen &ndash; wer wir sind und was wir tun. Aktuelles aus der Branche. Vergütungssätze gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Der Lebenslauf von Barack Obama. Die Telefonnummer von Herrn Schuhmann aus der Abteilung f&uuml;r Schadensregulierung, Buchstabe A bis F.</p>

<p>Konzepter wissen, auf welche verschiedenen Weisen Menschen nach Informationen suchen. Die Aufgabe besteht darin, ihnen dies so einfach &ndash; und angenehm &ndash; wie m&ouml;glich zu machen. In der Konzeptionsphase spielen Navigationsstrukturen eine Rolle, vielleicht auch Thesauri f&uuml;r integrierte Suchmaschinen, oder mit welchen Mitteln der Nutzer eine Suchanfrage verfeinern kann (da verschwimmt dann die Grenze zur n&auml;chsten Sparte, den Anwendungen). In solchen Projekten arbeiten oft Konzepter, die analytisch sehr stark sind.</p>


<h3>Anwendungen</h3>
<p class="first">Zu den Online-Anwendungen z&auml;hlen Datenbanken wie die Internet Movie Database (IMDB), Social Networks wie Xing oder Twitter, Programme wie Google Text &#038; Tabellen, sowie Applikationen innerhalb von Websites, beispielsweise eine Kreditberechung, Online-Banking, die Fahrplanauskunft der Bahn oder das Buchungssystem einer Fluglinie.</p>

<p>Zusammengefasst: Informationen die der Nutzer &uuml;ber eine selbst zusammengestellte Abfrage erhalten, manipulieren oder &auml;ndern kann, und Anwendungen mit denen neue Informationen in ein System eingespeist werden k&ouml;nnen.</p>

<p>Der Konzepter definiert typische Anwendungsf&auml;lle (Use Cases), die prinzipielle Funktionsweise (Flow) bzw. wie der Nutzer mit der Anwendung umgeht (Interaction Design), und wie der Nutzer die Anwendung wahrnimmt &ndash; also welche Elemente auf welchen Screens zu sehen sind (Interface Design). In sp&auml;teren Konzeptphasen werden genauere Spezifikationen erstellt: Sie enthalten nicht-funktionale Anforderungen, alternative Abl&auml;ufe, Fehlerm&ouml;glichkeiten inklusive Fehlerhandling und Fehlermeldungen, oder auch eine Auflistung von Rollen und Rechten der Nutzer. Abstimmungen mit der Technik und weiteren Stakeholdern sind wichtig, beispielsweise bei der Implementierung eines CMS. Konzepter die &ndash; metaphorisch gesprochen &ndash; viele B&auml;lle gleichzeitig in der Luft halten k&ouml;nnen und nicht den &Uuml;berblick verlieren, sind in solchen Projekten richtig.</p>


<h3>Gesch&auml;ftsprozesse</h3>
<p class="first">Vor allem bei gro&szlig;en Websites stellt sich die Frage, wer wann was liefert. Datenversorgung ist wichtig: Welche Bildgr&ouml;&szlig;en sind im bisherigen Bildanlieferungsprozess definiert, und kann f&uuml;r unseren Zweck eine neue Bildgr&ouml;&szlig;e definiert werden? Welche Abteilung arbeitet gerade an dem Thema, und bauen die vielleicht gerade ein neues System? Wenn sie ein neues System bauen, wurden dann unsere Anforderungen sowie die Bed&uuml;rfnisse der Systeme A, B, C und die Bed&uuml;rfnisse der Abteilungen X, Y und Z ber&uuml;cksichtigt? Funktioniert das auch f&uuml;r den bulgarischen Markt, wo sie noch mit System D arbeiten? Und wie viel k&ouml;nnte Bulgarien einsparen, wenn sie ihr System D aufgeben?</p>

<p>Das betrifft nicht nur gro&szlig;e Content-Angebote, sondern auch komplexe Anwendungen: Beim Online-Banking ist es nicht mit dem Abschicken der &Uuml;berweisung getan, und bei einer Online-Kreditberechnung wird der bonit&auml;tsabh&auml;ngige Zinssatz f&uuml;r den Kunden aus vielen verschiedenen Faktoren berechnet.</p>

<p>Bevor viel Geld ausgegeben wird, sollten solche und andere Fragen beantwortet werden. Hier sind Business-Analysten und Unternehmensberater mit Online-Affinit&auml;t heimisch. Diplomatisches Geschick ist noch mehr gefragt als in allen anderen Sparten.</p>

<p>+++</p>

<p>Nat&uuml;rlich gibt es auch &Uuml;berschneidungen: E-Learning f&auml;llt sowohl in die Informationsangebote als auch die Anwendungen: Teilnehmer informieren sich &uuml;ber den Lehrstoff und lassen dann vom System ihr Wissen &uuml;berpr&uuml;fen. Ein anderes Beispiel sind Online-Shops: Mit Newsletter-Kampagnen werden Produkte beworben, &uuml;ber die sich Interessenten online informieren k&ouml;nnen. Und nat&uuml;rlich l&auml;sst der Shop seine Interessenten auch einkaufen &ndash; inklusive nachgelagertem Fulfillment.</p>

<p>&raquo;Online&laquo; ist inzwischen so weitl&auml;ufig, dass der Begriff als Unterscheidungskriterium bei Projekten nicht mehr taugt &ndash; so wie &raquo;Klassik&laquo; mehr ist als nur Anzeigen f&uuml;r Magazine und Tageszeitungen.</p>

<p><a href="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/2009/01/online-projekte.pdf"><img src="http://www.freimark.de/wp-content/uploads/2009/01/online-projekte.gif" alt="online-projekte" title="online-projekte" width="500" height="224" class="alignnone size-full wp-image-30" /></a></p>

<p>Vielen Dank an meinen alten Mentor <a href="http://www.dreisechsachtnull.de/blog/">Günter Maierl</a>.</p>]]></content:encoded>
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